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Urheberrecht in der Fotografie

CopyrightDie Fotografie stand im künstlerischen Ansehen historisch zunächst – da bloße Reproduktion der Realität – unterhalb der herkömmlichen Kunstgattungen. Entsprechend erfuhr sie erst relativ spät Anerkennung als urheberrechtlich schützenswerte Kunstgattung. Die rechtlichen Regelungen lassen sich in drei Gruppen einteilen: In zahlreichen Rechtsordnungen stehen Fotografien den anderen Kunstgattungen völlig gleich und genießen regulären urheberrechtlichen Schutz. In einigen anderen Rechtsordnungen werden Fotografien eingeteilt in „künstlerische“ Fotografien (Lichtbildwerke) mit voller und „gewöhnliche“ bzw. „einfache“ Fotografien (Lichtbilder) mit geringerer Schutzebene. Schließlich existiert eine dritte Gruppe von Rechtsordnungen, die Fotografien von urheberrechtlichen Schutz ausnehmen und einem gesonderten Regelwerk unterstellen.[wikipedia]

Welche Rechte sind dem Fotografen vorbehalten?

Das Urheberrecht gibt dem Fotografen folgende Rechte: Bearbeitung und Übersetzung, Vervielfältigung, Vermieten und Verleihen, Sendung, öffentliche Wiedergabe und die Online Nutzung. Wir können die Rechte auf folgende Weise weitergeben: Mit einer Werknutzungsbewilligung vergeben wir ausgewählte Rechte nicht exklusiv und können die Verwertung auch zeitlich oder örtlich begrenzen. [https://www.creativdepot.at] Wenn wir also ein Werknutzungsrecht vergeben, so ist dies exklusiv. 

Daher bitte immer mit uns gemeinsam die genaue Nutzung (wo, wann, in welchem Verbreitungsraum, wie oft) absprechen!

Wer das Foto gemacht hat, besitzt das Recht am Bild. Selbst wenn für das Bild bezahlt wurde, kann der Fotograf gegen eine entstellende Nutzung seines Bildes, also zum Beispiel einer Retusche, Einspruch einlegen und dies sogar gerichtlich ausfechten. Daher: Vor einer Veröffentlichung unbedingt den Fotografen nach der Nutzung fragen. Übrigens erlischt das Recht am Bild erst nach fünfzig Jahren, also auch bei älteren Bildern aufpassen! [http://www.gekforum18.de]

 

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